Beschlüsse

Aschaffenburg, 7. Juni 2019

Mit Kernkraft für das Pariser Klimaabkommen

Die Jungen Liberalen Unterfranken fordern die friedliche Nutzung der
Kernenergie technologisch weiter zu begleiten und wieder als saubere,
CO2-arme, Energiequelle zu betrachten. Es soll wieder eine offene
gesellschaftliche Diskussion über die Nutzung von Atomkraftwerken zur
Stromerzeugung geben. Diese muss auf europäischer Ebene mit dem Versuch
eine europäische Öffentlichkeit herzustellen stattfinden. Um die Diskussion von einer emotionalen auf eine sachliche Ebene zurückzuführen, möchten wir auf stärkere Aufklärung im Bereich der Effizienz von Kernkraft setzen.

 Insbesondere soll europaweit der Bereich der Innovation und Forschung zur Atomenergie durch einen veränderten öffentlichen Diskurs gefördert bzw. wieder aufgenommen werden. Forschungen sollen in gemeinsamen Kooperationen mindestens innerhalb der EU durchgeführt werden. Dies zum einen im Bereich der Sicherheit des Betriebs, zum anderen aber auch im Bereich der Endlagerung. 
Dabei muss an erster 
Stelle die Sicherheit der betriebenen Reaktoren stehen, unabhängig von nationalen Empfindlichkeiten sollen sichere Kraftwerke vorzugsweise weiterlaufen um störanfälligere Reaktoren ggf. abschalten zu können. Bei allen Entscheidungen muss die Erreichung der Ziele des Pariserklimaabkommens mit einbezogen werden. Durch den europaweiten CO2-Zertifikatehandel sindnationale Lösungen bei der Energieversorgung eher kontraproduktiv und führen nicht zu Einsparungen. Deshalb setzen sich die Jungen Liberalen Unterfranken für einen transparenten europaweiten Energiemarkt ein, welcher zusätzlich weitere steigende Verbraucherpreise verhindert.

Max Bruder, Hendrik Frielingsdorf und weitere.